Hepatitis B

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Es besteht kein besonderes Risiko, diese Krankheit in Vietnam zu entwickeln. Dennoch halten wir es für sinnvoll, über Hepatitis B zu informieren, um sich bestmöglich vor ihren Auswirkungen zu schützen.

Hepatitis B ist eine infektiöse Viruserkrankung der Leber, die hauptsächlich über Blut, sexuelle Kontakte sowie kontaminierte Blutprodukte übertragen wird, darunter verunreinigte Nadeln, Bluttransfusionen oder offene Wunden. Ein sehr wichtiger Übertragungsweg ist die perinatale Übertragung von der Mutter auf das Kind. Darüber hinaus kann das Virus auch durch Kratzer, Bisse oder Verletzungen übertragen werden. In einigen Fällen kann auch der Speichel bestimmter Virusträger genügend infektiöse Partikel enthalten, um Hepatitis B zu übertragen.

Die Inkubationszeit der Hepatitis B beträgt zwischen sechs Wochen und sechs Monaten. Während der Infektion ist das Virus im Körper aktiv, die Leber verliert ihre normale Funktion, und genau diese Funktionsstörung ist für die Symptome der Hepatitis B verantwortlich: Gelbsucht, starke Müdigkeit über mehrere Monate hinweg, dunkler Urin, heller Stuhl usw.

Hepatitis B – Welche Risiken bestehen?

In der Regel verläuft Hepatitis B symptomlos. Tritt jedoch eine symptomatische Form auf, ist sie meist mit einer hohen Krankheitslast verbunden. Das Risiko einer fulminanten Hepatitis wird auf etwa 1‰ bis 1 % geschätzt, mit einer Sterblichkeitsrate von über 30 %.

Wenn Erwachsene sich infizieren, besteht bei etwa 1 von 10 Betroffenen das Risiko, chronischer Virusträger zu werden. Diese chronische Infektion kann Monate oder Jahre andauern, teilweise sogar lebenslang. Betroffene wirken häufig nicht krank, sind jedoch ansteckend – oft ohne es zu wissen. Das größte Risiko dieser Infektionskrankheit liegt in der aggressiven chronischen Hepatitis, die schätzungsweise bei etwa 3 % aller Infektionsfälle auftritt. Diese Form führt im Laufe der Jahre häufig zu Leberzirrhose und Leberkrebs.

Die Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus stellt in vielen Ländern weltweit ein ernstzunehmendes öffentliches Gesundheitsproblem dar. Regionen mit hoher Hepatitis-B-Endemie sind zugleich zunehmend beliebte Reiseziele. Durchschnittlich wird von etwa 4 Infektionen pro 100.000 Reisenden und Monat ausgegangen. Dieses Risiko kann sich jedoch bei risikoreichem Verhalten deutlich erhöhen.

Wer ist besonders gefährdet?

Eine Impfung wird vom Arzt grundsätzlich empfohlen für:

– Personen, die regelmäßig nach Lateinamerika, Afrika oder Asien reisen. Trotz Impfung gegen Hepatitis B bleibt das Risiko anderer sexuell übertragbarer Krankheiten und/oder HIV weiterhin bestehen.

– Reisende, die Aktivitäten wie Trekking oder Extremsportarten ausüben.

– Personen, die intravenöse Drogen konsumieren, sowie bei Tätowierungen mit nicht sterilisierten Instrumenten oder Akupunkturbehandlungen.

– Personen, bei denen medizinische Eingriffe möglich sind, einschließlich zahnärztlicher Behandlungen oder Akupunktur.

– Reisende, die sich über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) in endemischen Gebieten aufhalten.

– Migranten und deren Kinder, die zur Familie in ihr Herkunftsland zurückkehren.

– Arbeitnehmer oder Geschäftsreisende mit wiederholten oder längeren beruflichen Aufenthalten in Ländern mit hoher Hepatitis-B-Verbreitung.

– Medizinisches Personal und andere Gesundheitsfachkräfte (unabhängig davon, ob sie reisen oder nicht).

– Kinder, die in Entwicklungsländern leben, wo sie häufig engen Kontakt zur lokalen Bevölkerung haben.

Wo kann man sich mit Hepatitis B infizieren?

Eine Ansteckung mit dem Hepatitis-B-Virus ist in Vietnam möglich, das Risiko ist jedoch im Vergleich zu vielen anderen Ländern weltweit geringer.

Wie kann man Hepatitis B vermeiden?

Die einzige langfristig wirksame Schutzmaßnahme ist die Impfung. Derzeit gibt es einen kombinierten Impfstoff, der sowohl gegen Hepatitis A als auch gegen Hepatitis B schützt.

Wo kann man sich impfen lassen?

Der Impfstoff ist in Apotheken erhältlich und kann von einem Hausarzt oder dem medizinischen Personal eines zugelassenen Impfzentrums verabreicht werden.

Der Impfplan umfasst in der Regel drei Dosen:
– Die zweite Injektion erfolgt einen Monat nach der ersten.
– Die dritte Injektion erfolgt sechs Monate nach der ersten.

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