Vietnam im September: Betrachtung der herbstlichen Quintessenz
Résumé du contenu
Der September gehört zweifellos zu den bezauberndsten Monaten, um Vietnam zu entdecken. Die touristische Hochsaison neigt sich dem Ende zu, die Landschaften erstrahlen in goldenem Licht, und die Atmosphäre wird ruhiger und gelassener. Zwischen schimmernden Reisfeldern, traditionellen Festen und herbstlicher Milde zeigt das Land seine authentischste Schönheit.
Eine Reise nach Vietnam im September bedeutet, Kontraste zu erleben: Der Norden kleidet sich in Gold, der zentrale Landesteil ist von Feuchtigkeit und üppigem Grün geprägt, und der Süden folgt dem Rhythmus tropischer Regenschauer – zwischen schwimmenden Märkten und pulsierendem Stadtleben.
Wetter in Vietnam im September
Nordvietnam (Hanoi, Ha Giang, Sapa, Halong-Bucht)
Im September beginnt im Norden Vietnams die schönste Jahreszeit. Die Temperaturen liegen zwischen 26 und 33 °C und bieten ein warmes, aber angenehmeres Klima als im Hochsommer. Die Regenfälle sind meist kurz und treten häufig am späten Nachmittag auf, sie erfrischen die Luft und lassen die Landschaften noch eindrucksvoller wirken.
Die Terrassenreisfelder von Sapa und die Berge von Ha Giang leuchten in goldenen Farbtönen, während sich über der Halong-Bucht gelegentlich ein leichter Nebel legt und eine mystische, fotogene Atmosphäre schafft.
Zentralvietnam (Huế, Hoi An, Da Nang)
Der zentrale Teil Vietnams tritt allmählich in die Regenzeit ein. Die Vormittage sind oft hell und ideal für Besichtigungen der Kaiserlichen Zitadelle von Huế oder Spaziergänge durch die Gassen von Hoi An, während am Nachmittag häufig kräftige, aber kurze tropische Regenschauer auftreten.
Die Temperaturen bleiben mit 25 bis 34 °C angenehm. Die Landschaften präsentieren sich in einem tiefen Grün, das durch die hohe Luftfeuchtigkeit und das wechselnde Licht besonders intensiv wirkt.
Südvietnam (Ho-Chi-Minh-Stadt, Mekong-Delta, Phu Quoc)
Im Süden herrscht die Regenzeit in vollem Umfang, bei Temperaturen zwischen 25 und 32 °C. Die häufigen Schauer am Tagesende werden rasch von klarem Himmel abgelöst und sorgen für eine üppige, lebendige Vegetation.
Dies ist eine ausgezeichnete Zeit, um das Mekong-Delta mit seinen schwimmenden Märkten und Stelzendörfern zu erkunden oder den tropischen Charme von Phu Quoc zu genießen, das noch weitgehend vom Massentourismus verschont ist.
Die wichtigsten Feste im September in Vietnam
2. September – Nationalfeiertag Vietnams

Als Symbol für Freiheit und nationalen Stolz erinnert dieser Tag an die Unabhängigkeitserklärung von 1945 durch Hồ Chí Minh. Große Städte wie Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt erstrahlen in Feuerwerken, Paraden und öffentlichen Konzerten.
Für Reisende ist dies eine einmalige Gelegenheit, den patriotischen Geist und das Gemeinschaftsgefühl der vietnamesischen Bevölkerung hautnah zu erleben.
Mittherbstfest (Tết Trung Thu)

Das Tết Trung Thu wird im September bei Vollmond gefeiert und gilt als Fest der Kinder, des Lichts und des Wohlstands.
Die Straßen füllen sich mit bunten Laternen, Löwentänze beleben die Viertel, und Familien teilen die berühmten Mondkuchen – Symbole für Einheit und Fülle.
In Hoi An oder Hanoi entsteht dabei eine märchenhafte, poetische Atmosphäre, ideal für unvergessliche Abende.
Was kann man im September in Vietnam unternehmen?
1. Den poetischen Herbst in Hanoi erleben
Im sanften Septemberlicht verwandelt sich Hanoi. Die Seen Hoan Kiem und Westsee liegen oft in leichtem Nebel, die Straßen duften nach der Milchblume (hoa sữa), und Spaziergänge durch die Altstadt laden zum Träumen ein.
Tempel, traditionelle Cafés und Märkte offenbaren in dieser Zeit die ganze Poesie der Hauptstadt.
2. Die goldenen Reisfelder von Ha Giang und Cao Bang bewundern
Die Berge des Nordens bieten im September ein beeindruckendes Naturschauspiel: Goldene Terrassenreisfelder erstrecken sich, soweit das Auge reicht.
Zwischen dem Ma-Pi-Leng-Pass, den Ban-Gioc-Wasserfällen und dem Nationalpark Ba Bể zeigt sich die Natur auf ihrem Höhepunkt.
Zugleich ist dies eine ideale Zeit, um ethnische Minderheiten zu treffen und ihren traditionellen Lebensstil kennenzulernen.
3. Eine Fahrt durch die Halong-Bucht
Im September kehrt in die Halong-Bucht nach der Hochsaison Ruhe ein. Weniger Besucher, goldenes Licht und ein poetischer Nebel schaffen ideale Bedingungen für eine Dschunkenkreuzfahrt.
Kajakfahren, Schwimmen und die Erkundung geheimnisvoller Grotten lassen die natürliche Schönheit der Bucht voll zur Geltung kommen.
4. Huế und Hoi An im tropischen Regen entdecken
Unter dem feinen Septemberregen gewinnen Huế und Hoi An an geheimnisvollem Charme.
In Huế wirken die Kaiserliche Zitadelle und die Pagode Thiên Mụ besonders feierlich.
In Hoi An spiegeln sich die leuchtenden Laternen im Regen, und die alten Gassen verströmen zeitlose Eleganz.
Ein langsameres, poetischeres Vietnam, das man bewusst genießen sollte.
5. Das Mekong-Delta erkunden
Im Süden folgt das Mekong-Delta dem Rhythmus seiner vom Monsun angeschwollenen Flüsse.
Die schwimmenden Märkte von Cái Răng und Cái Bè, tropische Obstgärten und Stelzendörfer ermöglichen ein tiefes Eintauchen in das ländliche Leben Vietnams.
Eine authentische Erfahrung zwischen großzügiger Natur und lebendigen Traditionen.
Zusammenfassung
Eine Reise nach Vietnam im September bedeutet, die Gelassenheit des asiatischen Herbstes zu erleben.
Die Menschenmengen nehmen ab, die Natur erstrahlt, und die Kultur entfaltet sich mit besonderer Intensität.
Zwischen Volksfesten, goldenen Landschaften und herzlichen Begegnungen verkörpert dieser Monat die ganze poetische Seele Vietnams.
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