Ein Auto in Vietnam mieten
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Ein Auto in Vietnam mieten – ist das einfach? Kann man als ausländischer Besucher ein Auto mieten und selbst fahren, um das Land zu erkunden? Diese Fragen stellen sich viele Reisende.

Autovermietung für Vietnamesen und für Ausländer
Zunächst muss man zwischen zwei Situationen unterscheiden:
der Autovermietung für Vietnamesen und der Autovermietung für Ausländer.
Für Vietnamesen
Für Einheimische ist das Anmieten eines Autos in den letzten Jahren sehr einfach geworden. Mietservices boomen in den Großstädten, besonders an Feiertagen, wenn die Nachfrage explodiert. Oft muss man mehrere Monate im Voraus reservieren.
Die Formalitäten sind unkompliziert:
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Führerschein
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Kaution (manchmal kann auch ein Motorrad als Sicherheit hinterlegt werden)
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Nachweis des Wohnsitzes
In der Regel verfügen die Fahrzeuge über GPS, sodass die Vermieter die Routen kontrollieren können. Modelle und Qualität variieren stark je nach Anbieter – genauso wie die Preise. Üblich sind 25 bis 50 USD pro Tag, abhängig von Fahrzeugtyp und Sitzplatzanzahl. Meist ist ein Kilometerpaket (oft 200 km pro Tag) enthalten.
Für Ausländer
Obwohl die Gesetzgebung zunehmend flexibler wird, empfehlen wir ausländischen Besuchern dringend, kein Auto selbst zu fahren.
Warum?
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Selbst mit internationalem Führerschein ist ein vietnamesischer Führerschein erforderlich (Ummeldung kostet Geld und Zeit).
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Der Straßenverkehr unterscheidet sich stark von Europa oder Nordamerika: chaotisch, dichter Verkehr, Mischung aus Autos und unzähligen Zweirädern, besondere Verkehrsregeln.
Die beste Lösung ist daher ein Auto mit Fahrer zu mieten.
Doch auch hier gibt es Punkte zu beachten:
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Es gibt viele Vermieter, aber nicht alle sind zuverlässig.
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Es ist schwierig, die Qualität des Fahrzeugs oder die Professionalität des Fahrers zu überprüfen.
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Sprachbarrieren können im Problemfall zum Hindernis werden.
Deshalb bevorzugen die meisten Reisenden, über eine lokale Reiseagentur zu buchen. Diese fungiert als Vermittler, garantiert die Servicequalität und übernimmt die Kommunikation. Zwar ist diese Option teurer, aber sie schützt vor unerwarteten Zusatzkosten und Problemen unterwegs.
Auto + Fahrer ohne Guide – für einfache Routen möglich
Für einfache, risikofreie Strecken ist es durchaus möglich, nur einen Fahrer (ohne Guide) zu buchen. Einige Agenturen bieten diesen Service an. Der Fahrer kann grundlegende Aufgaben übernehmen wie:
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beim Check-in im Hotel helfen
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Tickets kaufen
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einfache Kommunikation in Vietnamesisch
Dies reduziert die Reisekosten deutlich.
Für komplexere oder längere Touren empfiehlt sich jedoch weiterhin:
Auto + Fahrer + Guide.
Wichtige Hinweise – egal für welche Option Sie sich entscheiden
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Ein Fahrer ist kein Guide: Erwarten Sie keine Fremdsprachenkenntnisse oder touristische Erklärungen.
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Trinkgeld: Ein Trinkgeld am Ende der Reise wird sehr geschätzt – meist etwa die Hälfte dessen, was man einem Guide geben würde.
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Kilometerbegrenzung: Fahrer haben in der Regel eine Kilometer- oder Routenbegrenzung. Alles darüber hinaus ist kostenpflichtig.
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