Die But Thap Pagode – eine Reise ins Reich der Glückseligkeit

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Spricht man vom Buddhismus, kommt man an Bac Ninh nicht vorbei – einem der bedeutendsten buddhistischen Zentren Vietnams mit zahlreichen berühmten Tempeln und Pagoden wie der Phat-Tich-, der Dau-, der Tieu- und der Dam-Pagode. Verborgen in einem kleinen Dorf der Gemeinde Dinh To (Kreis Thuan Thanh, Provinz Bac Ninh) wurde die But-Thap-Pagode als Ziel des ersten Erlebnisausflugs 2020 des Clubs La Route des Découvertes gewählt – begleitet und geführt von Horizon Vietnam Travel. Für die Studierenden, besonders die neuen Mitglieder, war es ein unvergessliches Erlebnis.

Die But-Thap-Pagode in Bac Ninh

Die altehrwürdige But-Thap-Pagode in Bac Ninh

Am Samstagmorgen, dem 28.11.2020, versammelten sich die Mitglieder um 9:15 Uhr vor der Universität für Fremdsprachen (VNU Hanoi). Trotz der Kälte des Frühwinters strahlten alle vor Vorfreude. Um 9:20 Uhr startete Herr Ta Duy Bau, Direktor von Horizon Vietnam Travel, mit zwölf „Buddhisten“ Richtung Bac Ninh.

Obwohl der Weg nicht kurz war, gestaltete Herr Bau die Fahrt wertvoll, indem er zugleich fuhr und als Reiseleiter wirkte. Er zeigte den Studierenden einfache Begrüßungssätze wie „Mesdames, Messieurs, vous avez bien dormi la nuit dernière?“ und wie man auf neugierige Fragen ausländischer Gäste zur vietnamesischen Kultur antwortet. Seine Heiterkeit und sein breites Wissen beeindruckten die ganze Gruppe.

Um 13 Uhr erreichte die Gruppe die But-Thap-Pagode. Nach einer Mittagspause am Dorfteich besichtigten alle voller Begeisterung die Anlage. Herr Bau erklärte die Architektur im Stil „Innen das Zeichen 工, außen das Zeichen 国“ und ließ die Studierenden selbst als Reiseleiter üben, bevor er Hinweise gab, wie man ein guter Reiseleiter wird. Die Teilnehmenden stellten interessante Fragen, etwa warum die Dachziegel die Form eines Schildkrötenpanzers haben.

Nacheinander bewunderten sie Meisterwerke alter Bildhauer- und Baukunst: die tausendarmige und tausendäugige Guanyin-Statue, die Steinbrücke zwischen Haupthalle und Tich-Thien-Am, den Cuu-Pham-Lien-Hoa-Turm und vor allem den Bao-Nghiem-Turm – das beständige Wahrzeichen der Pagode, das von Weitem wie ein riesiger Pinsel wirkt, der Schriftzeichen in den blauen Himmel malt.

Obwohl der Ausflug nur einen Tag dauerte, waren Wissen und Erfahrung sehr wertvoll. Die Mitglieder erkundeten nicht nur eine altehrwürdige Pagode, sondern hörten von Herrn Bau auch spannende Geschichten über Buddha und das Leben. Um 17 Uhr kehrte die Gruppe wohlbehalten zur Universität zurück und dankte Herrn Ta Duy Bau – Leiter, Reiseleiter und verantwortungsbewusster „Fahrer“ zugleich. Der Ausflug bot zudem die Gelegenheit, die touristische Praxis zu üben und regionale Kultur – insbesondere den Buddhismus – kennenzulernen.

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